Erstmal muss es mit der Warnung funktionieren

Solange die Ludwigshafener/Mannheimer Bevölkerung nicht ausreichend mittels regelmäßiger Sirenentests sensibilisiert wird und die Bedeutung der Sirenensignale Warnung und Entwarnung nicht kennen, ist es sowieso eher ein Stein im Weg.

Nicht jeder sitzt permanent am Smartphone oder nutzt ständig das Radio bzw Fernseher.

Besser wäre es, zwei mal im Jahr eine laute Sirenenprobe zu veranstalten. Die Stadt Ludwigshafen hängt da leider sehr hinterher (trotz absoluter Chemiestadt). Der letzte große Test der Warnsirenen in Ludwigshafen und Warn Apps fand im September 2020 statt. Leider bleib das Signal Entwarnung dabei aus. Die Stadt Speyer hat da zum Beispiel mehr Routine was regelmäßige Testwarnungen angeht.

Außerdem Stehen viele Sirenenanlagen in Ludwigshafen bereits seit den 60ziger Jahren und daher wurden sie nach und nach ringsherum zugebaut mit Hochbauten oder stehen jetzt generell zu tief. Beispiel: Die E57 in der Niederfeldstraße 1 (Grundschule) im Stadtteil Gartenstadt. Die E57 auf der Feuerwache steht auch ein bisschen zu tief.
Am Rand in Ruchheim stehen aktuell zwei E57 Anlagen sehr nahe beieinander. Selbst der Austausch gegen eine ECN in 90° Ausrichtung in den Ort hinein würde sicherlich nicht viel bringen.
Da sollte man eher etwas im Zentrum errichten.

Mitbürger, die schlecht oder kein Deutsch verstehen, könnten dann bei einem Alarm auf Ludwigshafen24 oder auf der offiziellen Stadtseite schauen, was los ist. Mit der heutigen Technik kann ja schließlich der Deutsche Text schnell auf Türkisch übersetzt werden.