Fallbeispiel - Großbrand mit Rauchentwicklung

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Gewarnt wird in vielen unterschiedlichen Fällen. Einer davon könnte so aussehen: An der Stadtgrenze zwischen Mannheim und Ludwigshafen brennt eine Lagerhalle. In dieser Halle sind gesundheitsschädliche Chemikalien gelagert. Die Rauchwolke ist weithin sichtbar und zieht aufgrund der Wetterlage großflächig über die Wohngebiete. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Brandrauch giftige Bestandteile transportiert, ist hoch. Es besteht Gefahr für Sie und Ihre Mitmenschen, die in beiden Städten und im Umland leben.

Die Einsatzleitung an der Einsatzstelle entscheidet, dass die Bevölkerung gewarnt werden soll. In der Warnung wird beschrieben, was passiert ist und was Sie und andere Betroffene tun können, um sich zu schützen. In diesem Fall fordert die Feuerwehr dazu auf, Fenster und Türen zu schließen und das betroffene Gebiet zu meiden. Die Leitstelle der Feuerwehr übernimmt die Veröffentlichung der Warnung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort kümmern sich darum, dass Warnungen über die Warn-Apps NINA und KatWarn herausgegeben und über die Webseiten der beiden Städte veröffentlicht werden. Auch die lokalen Radiosender werden verständigt und berichten über das Ereignis. Im weiteren Verlauf löscht die Feuerwehr den Brand und führt Messungen durch, um festzustellen, inwieweit der Brandrauch gesundheitsschädlich ist bzw. welche Stoffe transportiert werden. Wenn keine Gefahr mehr für die Bevölkerung besteht, gibt die Leitstelle eine Entwarnung heraus.

Einen ähnlichen Vorfall hat es im Sommer 2013 tatsächlich gegeben. Damals brannte eine Lagerhalle auf der Parkinsel in Ludwigshafen.